“EIN BISSCHEN SCHWANGER” stellt sich vor! - einbisschenschwanger
Februar 5, 2018
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"Ein Bisschen Schwanger" stellt sich vor...

Herzlich Willkommen bei "EIN BISSCHEN SCHWANGER",

ich freu mich, dass du heute hier auf meinem Kinderwunsch Blog vorbei schaust.
Bevor es hier im Blog mit den echten Themen losgeht, möchte ich erstmal erzählen, warum ich überhaupt auf die Idee zu „EIN BISSCHEN SCHWANGER“ gekommen bin.

Ein paar Worte zu unserer Geschichte, denn sonst kann man meine Motivation nicht verstehen:
Mein Mann und ich haben selbst eine wirklich lange und schwierige Kinderwunschzeit hinter uns und wenn ich heute zurück schaue, dann bin ich froh, dass es schlussendlich doch noch geklappt hat. Denn das war lange Zeit ganz und gar nicht wahrscheinlich. Auf diesem Weg habe ich sehr viel gelernt, dass meiste leider auf eigene Faust…
Normalerweise denkt man ja, dass Ärzte ausreichend informieren würden und auch selbst gut informiert wären. Leider haben wir auf unserem Weg oftmals andere Erfahrungen gemacht. Bevor bei uns klar wurde, dass es ohne medizinische Hilfe mit einem Kind nicht klappen würde, hatte ich absolut keine Ahnung, was so eine Behandlung überhaupt bedeutet. So fing ich nach dem Info-Abend in der Klinik an, die unterschiedlichen Behandlungsarten wie z.B.: IUI, IVF und ICSI zu recherchieren.

Hier kannst Du dir die Podcastfolge anhören:

Wie viele Kinderwunschpatienten, wollte auch ich, möglichst von Anfang an alles richtig machen...
Leider war meine damalige Kinderwunsch-Ärztin davon so gar nicht begeistert...leider hat sie mich das auch deutlich spüren lassen.
Natürlich kann ich verstehen, wenn Ärzte heute von den ständig googelnden Patienten genervt sind, allerdings erwarte ich bei einem so wichtigen Thema wie dem Kinderwunsch einen professionellen Umgang damit. Als Paar geht es um eines der wichtigsten und emotionalsten Dinge im gemeinsamen Leben...das eigene Kind.

Meine Ärztin konnte mit diesen Gefühlen leider wenig anfangen und wir fühlten uns sehr schnell lästig, wenn wir weitere Fragen zur Behandlung hatten oder wir Einzelheiten gerne vorher absprechen wollten. Im weiteren Verlauf unseres ersten ICSI-Versuchs ist dann auch einiges schief gelaufen, weshalb wir anschließend zu einem anderen Arzt gewechselt sind.
Übrig blieb das ungute Gefühl, dass man als Patient nicht einfach so auf die Ärzte vertrauen kann und man sich besser auch selbst informiert, um die Behandlungen besser verstehen zu können. Aus heutiger Sicht, war diese erste schlechte Erfahrung vielleicht auch ein großes Glück, denn hätte ich nicht so viel gelesen und recherchiert, dann hätte es mit unserem Wunschkind vielleicht gar nicht geklappt.
Aus Diskussionen in Foren wie Wunschkinder, Urbia oder heute auch bei Facebook, wird aber auch deutlich, dass viele Patientinnen erstmal auf die Ärzte vertrauen und sich nicht selbst über ihre Behandlung informieren. Sie vertrauen auf die Ärzte und eigentlich ist das toll und in einer idealen Welt sollte das auch selbstverständlich sein.
Doch leider geht es auch (oder vielleicht besonders) im Bereich der Kinderwunschbehandlung darum Geld zu verdienen.... Kliniken sind heute oftmals nichts anderes als Wirtschaftsunternehmen und die Ärzte müssen eine gewisse Rendite erbringen. Leider sind die hoffenden Kinderwunschpaare dabei die Leidtragenden, denn eines ist in diesem Geschäft anders als in den meisten anderen Bereichen:
Auch wenn der Arzt sein Handwerk nicht so gut beherrscht, wird er gut verdienen…vielleicht sogar noch mehr als wenn er der „Super-Arzt“ wäre. Denn es ist ja so, dass jedes Paar mindestens 3 Versuche von den Krankenkassen bezahlt bekommt. Wenn der erste Versuch dann schon erfolgreich ist, ist es für die Klinik keine ideale Situation, denn sie hätten ja mit Versuch 2 und Versuch 3 auch noch gutes Geld verdient.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Paare bei längeren Behandlungen deutlich eher bereit sind teure Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen. Beim ersten Versuch hofft man ja immer erstmal, dass es mit dem "Schema F" klappt.
Das man als Paar in einer Kinderwunschbehandlung eigentlich nie so richtig weiss, warum bestimmte Dinge gemacht werden und man sich alles selbst beibringen muss, um wirklich zu verstehen, was passiert, hat mich damals tief verunsichert und oft auch sehr wütend gemacht. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass ich einfach nur ein goldener Esel bin, der ordentlich Geld in die Kasse bringt.

Und hier ist auch die Idee zu „EIN BISSCHEN SCHWANGER“ entstanden, denn mir hat damals oft jemand gefehlt, der mir einen neutralen fachlichen Rat geben kann und bei dem ich weiss, dass es nicht einfach nur um den Profit geht.
Ein weiteres Problem, dass ich damals hatte war, dass es wirklich schwer war mit anderen Leuten über unsere Situation zu sprechen, denn dann kommen doch oft gutgemeinte Ratschläge wie „Ihr braucht einfach mal Urlaub“ die leider an der Realität vorbei gehen.
Sicher versuchen Familie und Freunde sich in die Situation reinzuversetzen, doch wenn man es nicht selbst erlebt hat, kann man es einfach nicht verstehen, was es bedeutet sein ganzes Leben umzukrempeln und von Monat zu Monat alles darauf auszurichten, dass man hoffentlich bald schwanger ist. Zusätzlich gibt es leider häufig noch schlimmere Rückschläge wie z.B.: Fehlgeburten.

Die Zeit des unterstützten Kinderwunsches ist eine große Herausforderung für die Beziehung und auch für die Psyche des Einzelnen. Man fühlt sich oft alleine und machtlos, da es unter Umständen so aussieht, als hätte man keinen Einfluss mehr auf die eigene Situation.
Aber das ist meistens nicht richtig...wir hätten schon früh vieles anders machen können und hätten uns damit sicher Jahre des Kinderwunsches gespart..aber wir haben es damals einfach nicht gewusst.

Daher möchte ich hier bei „EIN BISSCHEN SCHWANGER“ meine Erfahrungen teilen, damit es anderen Paaren besser geht als uns und sie schneller ihr langersehntes Kind in den Armen halten können.
Nun fragst du dich bestimmt, wie ich das erreichen will!
Besonders wird es um die wichtigsten Schritte in der Kinderwunschbehandlung gehen.
Zum Beispiel möchte ich euch hier auf meinem Blog und auf dem Podcast Infos zu folgenden Bereichen geben:

  • Wie ein zeitlicher Plan für den eigenen Kinderwunsch aussehen kann
  • Wie man ein Spermiogramm selbst beurteilt
  • Welche Zusatzmaßnahmen bei der Behandlung sinnvoll sind
  • Wie die Behandlung bei den verschiedenen Arten des unterstützten Kinderwunsches aussieht, wie z.B.: IUI, IVF und ICSI ablaufen
  • 
Welche weitere Diagnostik spätestens nach dem ersten negativen Versuch gemacht werden sollte und wie man schon ganz am Start des eigenen Kinderwunsches Fehler vermeiden kann, die möglicherweise sonst zu Fehlgeburten führen können
  • Was beide Partner tun können, um die Chancen noch weiter zu steigern.
  • und noch vieles mehr 🙂

Das alles kannst Du entweder bequem als Podcast hören oder auch in meinem Blog lesen, hier werde ich schauen, dass ich dir noch detailliertere Infos zur Verfügung stelle, also schau ruhig nochmal rein, wenn dich ein Thema ganz besonders interessiert.
Ich hoffe, dass ich dich mit meinem Blog und meinem Podcast dabei unterstützen kann, dein Ziel vom eigenen Kind schneller zu erreichen.
Wenn Du Tipps oder Anregungen zu Themen hast, die dich besonders interessieren, dann schreib mir gerne einen Kommentar oder schickt mir eine E-Mail.

Wenn du keine Folge verpassen willst und du regelmäßig über neue Entwicklungen im Bereich der Kinderwunschbehandlung informiert werden möchtest, dann trag dich in meinen Newsletter ein.

Ich freue mich dich zukünftig bei deinem Kinderwunsch zu begleiten und zu unterstützen und wünsche dir alles Liebe,

Deine Katharina

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